Anwendung des APIDEA Begattungskästchens
Vorbereitung
Die mitgelieferten Rähmchen werden zusammengesteckt und mit Wachsstreifen versehen. Anschliessend werden sie so in das APIDEA Begattungskästchen eingesetzt, dass für die Zellenzapfenöffnung ein Kreis entsteht.
Danach werden Lüftungsgitter und Absperrgitter an den vorgesehenen Stellen eingesetzt. Der Futtertrog wird bis knapp unter den Rand mit Futterteig gefüllt. Zum Schluss wird der Klarsichtdeckel aufgelegt und das Begattungskästchen mit dem Deckel verschlossen.
Begattungskästchen mit Bienen befüllen
Zum Befüllen wird das APIDEA Begattungskästchen umgedreht und der Schiebeboden so weit geöffnet, bis der Brutraum vollständig sichtbar ist. Anschliessend werden etwa 100 g Jungbienen eingefüllt, beispielsweise mit einer Suppenkelle oder einer grossen Tasse.
Damit die Bienen ruhiger bleiben und weniger auffliegen, empfiehlt es sich, sie vorher leicht mit Wasser zu besprühen. Nach dem Befüllen wird der Schiebeboden wieder geschlossen und das Begattungskästchen an einen kühlen Ort gestellt.
Zusetzen der Königin
Über die Zusetzöffnung im Klarsichtdeckel kann anschliessend eine schlupfreife Weiselzelle oder eine bereits geschlüpfte Jungkönigin eingesetzt werden. Das Begattungskästchen bleibt weiterhin kühl gelagert.
Um eine ausreichende Feuchtigkeit sicherzustellen, sollte das Lüftungsgitter über dem geschlossenen Flugloch mehrmals täglich mit Wasser besprüht werden.
Kellerhaft und Aufstellung
Nach drei Tagen Kellerhaft kann das APIDEA Begattungskästchen am Abend entweder auf einer Belegstelle oder am Heimstand aufgestellt werden. Dazu wird der Frontschieber vollständig nach oben geschoben, sodass die Bienen ausfliegen können.
Kontrolle der Jungkönigin
Nach etwa zehn bis vierzehn Tagen befindet sich normalerweise eine erfolgreich begattete Jungkönigin im Begattungskästchen. Nun wird die Königin auf ihre Qualität geprüft und das Brutnest hinsichtlich Regelmässigkeit und Harmonie kontrolliert.
Begattungskästchen erweitern
Soll das Bienenvolk einige Tage länger im Begattungskästchen verbleiben, kann der Brutraum flexibel erweitert werden. Dafür wird zunächst der Futtertrog entfernt und durch zwei mit Wachsstreifen versehene Rähmchen ersetzt.
Anschliessend kann der APIDEA Futteraufsatz mit Futterteig befüllt und direkt aufgesetzt werden. Für zusätzlichen Brutraum kann alternativ zunächst der APIDEA Brutaufsatz mit fünf weiteren Rähmchen ergänzt werden. Danach wird der mit Futterteig befüllte Futteraufsatz oben aufgesetzt.
Reinigung des APIDEA Begattungskästchens
Die Reinigung erfolgt mit warmem Wasser und für die Imkerei zugelassenen Reinigungsmitteln. Nicht alle Bestandteile des APIDEA Begattungskästchens sind kochecht oder säurebeständig. Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden durch unsachgemässe Reinigung.




